Samoa



Samoa

Samoa liegt im Südpazifik, der Inselstaat wird im Norden durch die Cookinseln, im Osten durch Amerikanisch-Samoa, im Süden durch Tonga, im Südwesten durch Fidschi sowie im Nordwesten durch Tuvalu begrenzt. Savaii und Upolu sind die beiden vulkanischen und von Korallenriffen umbegebenen Hauptinseln von Samoa, die höchste Erhebung (Mauga Silisili) erreicht 1.857 m.

Die Hauptstadt Apia auf Upolu wies in der Vergangenheit zahlreiche Gebäude im Kolonialstil auf, heutzutage hat die Stadt zum grössten Teil eine westliche Erscheinung. Apia ist das das politisch und wirtschaftlich bestimmende Zentrum von Samoa, hier befinden sich Regierungsgebäude und Industrieflächen. Für den Urlauber sind v.a. die Museen, der Uhrenturm und die Märkte der Stadt interessant. Im Westen der Stadt befindet sich die Halbinsel Mulinuu mit dem Parlamentssitz Samoas und kolonialen Denkmälern.

Die östliche Küste von Upolu ist unter Tauchern, Wassersportlern und Badeurlaubern besonders beliebt.

Auf Samoa lebt eine Mischung aus verschiedenen Völkern. Die Hauptgruppe machen dabei  mit mehr als 92 Prozent die Samoaner aus. Ausserdem leben auf Samoa 7 Prozent Euronesier (Nachkommen von Samoanern und europäischen Einwanderern). Nur etwa 0,4 Prozent der hier lebenden Menschen sind gebürtige Europäer. Insgesamt leben etwa 5.000 Ausländer in Samoa. Verglichen mit der Kolonialzeit ist damit der Ausländeranteil fast gleichgeblieben. Denn in der Kolonie Deutsch-Samoa kamen etwa 300 Deutsche und 300 andere ausländische Einwanderer auf etwa 24.000 gebürtige Samoaner.
Heute leben etwa 220.000 Menschen auf Samoa. Die Geburtenrate liegt bei 4,2 Kindern je Frau. Viele Samoaner versuchen ihr Glück in anderen Ländern und fliehen so vor der hohen Arbeitslosigkeit auf Samoa. Auch viele Jugendliche ziehen weg, um eine gute Ausbildung an ausländischen Universitäten zu erhalten.

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Remo Nemitz

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